PMU und Hauttyp: Warum das Pigment bei jeder Kundin anders einheilt
Jeder PMU-Künstler hat das schon einmal erlebt. Man verwendet dasselbe Pigment, denselben Nadeltyp, dasselbe Gerät und dieselbe Technik. Trotzdem verheilt das Pigment bei einer Kundin schön gleichmäßig, während das Ergebnis bei einer anderen schwächer und weniger intensiv ausfällt oder eine frühere Korrektur erfordert.
PMU und Hauttyp: Warum das Pigment bei jeder Kundin anders einheilt
Jeder PMU-Künstler hat das schon einmal erlebt. Man verwendet dasselbe Pigment, denselben Nadeltyp, dasselbe Gerät und dieselbe Technik. Trotzdem verheilt das Pigment bei einer Kundin schön gleichmäßig, während das Ergebnis bei einer anderen schwächer und weniger intensiv ausfällt oder eine frühere Korrektur erfordert.
Nicht immer liegt der Grund im Pigment selbst oder in der Pigmentierungstechnik. Eine große Rolle spielt die Haut selbst.
Ihre Fettigkeit, ihr Feuchtigkeitsgehalt, ihre Dicke, ihre Elastizität sowie ihr Gesamtzustand können nicht nur die Pigmentierung selbst beeinflussen, sondern auch, wie viel Pigment nach der Heilung tatsächlich in der Haut verbleibt.
Schauen wir uns an, was die einzelnen Hauttypen in der Praxis bedeuten und worauf man beim Permanent Make-up achten sollte.
Es geht nicht nur um die Haut
Auch wenn der Hauttyp eine wichtige Rolle spielt, ist er doch nur ein Teil des Gesamtpuzzles.
Das Ergebnis des PMU wird auch beeinflusst durch:
● die Qualität des Pigments,
● die Präzision der Cartridge,
● die Einstellung des Geräts,
● die richtige Einbringungstiefe,
● die Erfahrung des Künstlers,
● die Pflege durch die Kundin während der Heilungsphase.
Gerade die Kombination all dieser Faktoren entscheidet darüber, wie das Pigment nach der Heilung aussehen wird.
Der Hauttyp kann das gesamte Ergebnis der PMU beeinflussen
Auch wenn zwei Kundinnen mit dem Wunsch nach denselben Augenbrauen oder Lidstrichen kommen, kann ihre Haut völlig unterschiedlich reagieren.
Das Ergebnis wird beispielsweise beeinflusst durch:
● die Menge an Hauttalg,
● den Feuchtigkeitsgehalt der Haut,
● das Alter der Kundin,
● die Elastizität der Haut,
● die Regenerationsgeschwindigkeit,
● die Phase des Zyklus,
● die häusliche Pflege nach dem Eingriff.
Gerade die Fähigkeit, die Technik an den jeweiligen Hauttyp anzupassen, gehört zu den Merkmalen eines erfahrenen PMU-Künstlers.
Fettige Haut: Wenn das Pigment mehr Präzision erfordert
Fettige Haut gehört zu den häufigsten Herausforderungen bei der PMU.
Eine erhöhte Talgproduktion kann die Art und Weise beeinflussen, wie sich das Pigment in der Haut festsetzt und wie die Wunde heilt. Gerade deshalb kann bei fettiger Haut eine größere Präzision sowie eine realistische Einstellung der Erwartungen der Kundin erforderlich sein. Nach der Heilung können die Linien weicher wirken und die Farbintensität muss nicht unbedingt dieselbe sein wie unmittelbar nach dem Eingriff.
Das bedeutet jedoch nicht, dass ein qualitativ hochwertiges Ergebnis nicht möglich ist. Es erfordert lediglich die richtige Technik, hochwertige Pigmente und präzises Arbeiten.
Empfehlung von ProTattoo: hochwertige PMU-Pigmente und präzise Cartridges, die speziell für Permanent-Make-up entwickelt wurden.
Trockene Haut: Ein Vorteil, der seine eigenen Regeln hat
Trockene Haut verhält sich bei der Pigmentierung oft vorhersehbarer, doch auch hier gilt nicht, dass es sich um einen idealen Hauttyp handelt. Ist die Haut dehydriert oder geschädigt, kann sie empfindlicher sein und während der Pigmentierung anders reagieren, als es der Artist erwartet. Vor dem eigentlichen Eingriff lohnt es sich daher, den Zustand der Haut zu beurteilen und der Kundin eine geeignete Vorbereitung zu empfehlen.
Empfindliche Haut erfordert eine schonendere Behandlung
Bei empfindlicher Haut kommt es häufiger zu Rötungen, Schwellungen oder stärkeren Reaktionen während des Eingriffs. Das bedeutet nicht automatisch ein schlechteres Ergebnis, erfordert jedoch eine schonendere Vorgehensweise und eine hochwertige Nachsorge. Gerade die richtige Nachsorge kann den Heilungsverlauf und das endgültige Erscheinungsbild der Pigmentierung maßgeblich beeinflussen.
Empfehlung von ProTattoo: professionelle Produkte für die Nachsorge nach PMU.
Reife Haut erfordert eine individuelle Herangehensweise
Mit zunehmendem Alter verändert sich die Haut auf natürliche Weise. Sie wird dünner, verliert an Elastizität und die Regeneration kann länger dauern. Dünnere Haut erfordert möglicherweise eine sanftere Vorgehensweise und eine feinfühligere Handführung während der Pigmentierung.
Auch deshalb ist es wichtig, die Technik an die jeweilige Kundin anzupassen, anstatt eine Einheitsmethode anzuwenden. Ein erfahrener PMU-Künstler weiß, dass gerade dieser individuelle Ansatz zu den größten Unterschieden zwischen einem durchschnittlichen und einem professionellen Ergebnis gehört.
Wie man die Chancen auf ein schönes Heilungsergebnis erhöht
Vor dem eigentlichen Eingriff lohnt es sich, die Kundin auf einige einfache Empfehlungen hinzuweisen:
✔ nicht mit sonnenverbrannter oder gereizter Haut zum Termin zu kommen,
✔ aggressive Peelings unmittelbar vor dem Eingriff zu vermeiden,
✔ die Empfehlungen während der Heilungsphase zu befolgen,
✔ das Pigment vor Sonneneinstrahlung schützen.
Auch kleine Details können darüber entscheiden, wie das Ergebnis in einigen Wochen aussehen wird.
Professionelle Ausrüstung macht den Unterschied
Jede Haut ist anders, doch hochwertige Ausrüstung hilft dabei, unabhängig vom Hauttyp gleichmäßigere Ergebnisse zu erzielen.
Im Sortiment von ProTattoo finden Sie alles, was ein PMU-Künstler für seine tägliche Arbeit benötigt:
● PMU-Pigmente,
● Cartridges,
● PMU-Machinen,
● Produkte zur Hautvorbereitung,
● professionelle Nachsorgeprodukte.
Eine hochwertige Ausrüstung kann zwar den Hauttyp der Kundin nicht ändern, aber sie kann dazu beitragen, gleichmäßigere Ergebnisse zu erzielen und die Arbeit bei verschiedenen Hauttypen zu erleichtern. Die richtige Kombination aus Technik, Erfahrung und hochwertiger Ausrüstung ist entscheidend, um Ergebnisse zu erzielen, mit denen die Kunden zufrieden sein werden.
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Empfehlung
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Fettige Haut
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erhöhte Talgproduktion
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präzise Technik, hochwertige Cartridges
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Trockene Haut
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Feuchtigkeitsmangel
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den Hautzustand vor dem Eingriff beurteilen
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Empfindliche Haut
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Rötungen
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schonende Vorgehensweise und hochwertige Nachsorge
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Reife Haut
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geringere Elastizität
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die Technik anpassen
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Die häufigsten Fehler bei der Beurteilung der Haut vor dem PMU
Nicht jede Haut, die fettig aussieht, ist tatsächlich fettig. Und nicht jede trockene Haut erfordert die gleiche Vorgehensweise. Gerade eine falsche Beurteilung des Hautzustands gehört zu den Gründen, warum das Ergebnis der Pigmentierung weniger vorhersehbar sein kann.
Was sollte man noch vor Beginn des Eingriffs beachten?
Dehydrierte ≠ trockene Haut
Die Haut kann gespannt wirken oder sich schälen, doch die Ursache muss nicht unbedingt der Hauttyp sein, sondern kann auch eine vorübergehende Dehydrierung sein. In einem solchen Fall kann sie ganz anders reagieren, als man es bei wirklich trockener Haut erwarten würde.
Nach kosmetischen Behandlungen braucht die Haut Zeit
Chemische Peelings, Retinol, Mikronadelung oder intensive Peeling-Produkte können die Hautbarriere vorübergehend beeinträchtigen. Wenn die Kundin diese Behandlungen kurz vor dem PMU absolviert hat, kann die Haut empfindlicher sein und das Ergebnis weniger stabil ausfallen.
Gebräunte Haut ist kein idealer Ausgangspunkt
Nach intensiver Sonneneinstrahlung ist die Haut oft gereizt, ausgetrocknet oder beginnt sich zu regenerieren. Auch deshalb ist es besser, ein PMU erst dann zu planen, wenn sich die Haut beruhigt hat.
Jede Kundin heilt in einem anderen Tempo
Ein und derselbe Eingriff muss nicht zwangsläufig zum gleichen Ergebnis oder zur gleichen Heilungsdauer führen. Neben dem Hauttyp spielen auch das Alter, der Lebensstil, die Nachsorge sowie die individuellen Regenerationsfähigkeiten des Körpers eine Rolle.
Tipp für PMU-Künstler: Ein kurzes Gespräch über den Hautzustand und die Hautpflegeroutine vor dem Eingriff verrät oft mehr als der bloße Blick auf die Haut. So können Sie die Erwartungen der Kundin besser einschätzen und eine geeignetere Vorgehensweise wählen.